Laranjas Konzertnachlese 2 1306 Teil1

Konzert im Galeriehaus Weinelt,
Lisbeth Kaupenjohann:

...........Zeitvergessende Innerlichkeit spricht aus den Kompositionen Johannes Walters. Der sanfte Klang der Bambusflöten übt einen besonderen Zauber aus. Musik, die aus der Tiefe des Gefühls schöpft und die Zuhörer mit einem guten „Feeling“ entläßt.

Beim Jazz-Zirkel faszinierten die Musiker das Publikum mit ihrer eigenwilligen Klangwelt

Weiden - Die Dynamik und Lebendigkeit der akustischen Instrumente hob sich wohltuend vom elektronischen Einheitsbrei der populären Musik ab und gab dem Zuhörer Freiraum für eigene Gedanken und Gefühle. Die Musik läßt sich nicht einordnen oder vergleichen: Sie ist ihre eigene Schöpfung und auf ihre Art perfekt und einmalig. Ein konzentriertes Publikum, das noch zwei Zugaben erklatschte , stellte unter Beweis, daß für diese Musik ein Bedarf vorhanden ist.

Farbigen Auftakt gesetzt

Rosenheim - Lebhafte Latin-Rhythmen mit der Gruppe „Indigo“ bildeten den Auftakt zu den Kleinkunsttagen in Rosenheim und rissen das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

Stuttgart - Die Bühne im Stuttgarter Café Merlin hatte mit dem Gastspiel der Gruppe „Indigo“, etwas Außergewöhnliches anzubieten. Das Trio mit der aus Brasilien stammenden Gitarristin Sylvia Ocougne, dem Flötisten Johannes Walter  und dem Kontrabassisten Willi Lichtenberg forderte dem Publikum Aufmerksamkeit und Einfühlungsvermögen ab. Die Band erhielt viel Applaus und bedankte sich mit drei Zugaben.

Musik für die blaue Stunde

Ansbach - Ein ungewöhnliches Erlebnis für die Besucher am Samstagabend.
...Mit Querflöte, Quena und Quenachos zauberte er ätherische, vergessen geglaubte Stimmungen.

Paradiesischer Ausklang

Fürth - ....,die dem Jazz-Festival  einen paradiesisch anmutenden Ausklang gaben. Musik von einer geflügelten Leichtigkeit, die zum Träumen einlud.

TIP  -    Berlin, 9.98
Wolf Kampmann
:

JOHANNES WALTER
Flute Sketches
(Shnefish): Globale
Verknüpfungen hat sich Flötist Johan-
nes Walter auf die Fahnen ge- schrieben. Versierte Jazz-Improvisatio-
nen, unschuldige Ethno-Brocken und
zufälliger Straßenlärm fließen derart
organisch ineinander, daß die Musik
unweigerlich zu atmen scheint. Einer
der wenigen gelungenen Versuche,
multikulturelle Ansprüche über das
Maß der Platitude hinauszuheben.

Konzertimpression
Erika von Stetten:

Ein erster Vogelruf
schlaftrunken noch
verweht über den See.
Der Morgen tritt
aus der Dämmerung.
Pan setzt die Flöte ab
und lauscht
dem leise verhallenden Klang.
Und bläst - und lauscht -
bis im Schilf
vielstimmig
der Tag erwacht
und mit den Wellen
ans Ufer schlägt.